Privatschulen – ein steuerungsfreier Raum?

Die Zahl der Schulen in freier Trägerschaft in Deutschland steigt seit etwa 15 Jahren kontinuierlich an. Wie verschiedene Forschungen gezeigt haben, ziehen die privaten Schulen vor allem Kinder aus einkommensstarken und bildungsnahen Familien an. Häufig werden trotz staatlicher Bezuschussung relativ hohe Schulgelder und Elternbeiträge erhoben. Auf der anderen Seite gibt es relativ wenige rechtliche Vorgaben und kaum aufsichtliche Kontrolle seitens der Bundesländer. Entsteht hier somit Schule in einem steuerungsfreien Raum? Und was bedeutet das für unser Bildungs- und Schulsystem insgesamt?

Es diskutieren Marcel Helbig, Arbeitsbereichsleiter am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe & Fellow am WZB, und Jan Stöß, Staatsrat im Ressort Kinder und Bildung in Bremen.

Die Moderation übernimmt Rita Nikolai, Professorin für Vergleichende Bildungsforschung, Universität Augsburg.

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